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Ist Cannabis süchtig machend? Ein kurzer Leitfaden




Die Schweiz bereitet sich auf ein neues Gesetz und eine neue Norm für die Verwendung von Cannabis vor. Sie beabsichtigt, die Verwendung von Marihuana zu medizinischen Zwecken zu legalisieren, so dass Ärzte verschiedene Cannabisprodukte mit einem hohen THC-Gehalt verschreiben können.


Überall auf der Welt wird Cannabisforschung betrieben. Einige Länder haben es entkriminalisiert und einige wenige haben es legalisiert. Tatsächlich gilt Cannabis heute als medizinisches Medikament, das zur Behandlung seltener Formen von Epilepsie, des Dravet-Syndroms und des Lennox-Gastaut-Syndroms eingesetzt wird. Doch die wachsende Besorgnis über medizinisches Cannabis bleibt bestehen.


Ist medizinisches Cannabis süchtig machend? In diesem Artikel erklären wir die Verwendung von medizinischem Cannabis und die möglichen Auswirkungen, die es auf die Nutzer haben kann. Außerdem vergleichen wir die Verwendung von Cannabis zur Schmerzbehandlung mit anderen traditionellen verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln wie Opioiden. Lassen Sie uns eintauchen!


Was ist medizinisches Cannabis?

Medizinisches Cannabis behandelt Krankheiten oder Beschwerden durch seine Inhaltsstoffe. Im Wesentlichen handelt es sich um die gleiche Substanz wie Marihuana für den Freizeitgebrauch, aber nur für medizinische Zwecke. Die Cannabispflanze hat über 100 Inhaltsstoffe. Die wichtigsten Bestandteile, die für medizinische Zwecke verwendet werden, sind jedoch Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Vor allem THC ist für den "Rausch" verantwortlich, den Menschen erleben, wenn sie Marihuana rauchen oder Marihuana-haltige Lebensmittel konsumieren.


Es gibt viele Möglichkeiten, medizinisches Cannabis einzunehmen. Zu den gängigsten gehört beispielsweise die Einnahme in Form von Dronabinol, einer öligen Lösung, die synthetisches THC enthält.


Der Unterschied zwischen Sucht und Abhängigkeit

Hier ist ein Fehler, den die meisten Menschen machen: Sie verwenden die Begriffe Sucht und Abhängigkeit austauschbar. Beide Begriffe mögen zwar ähnlich klingen, aber sie unterscheiden sich, insbesondere wenn es um die medizinische Verwendung von Cannabis geht. Zunächst einmal ist die Abhängigkeit von einer Substanz ein erworbener, chronischer, rückfälliger Zustand, der durch einen starken Drang gekennzeichnet ist, die Droge weiterhin zu konsumieren, selbst wenn man sich der anhaltenden negativen Folgen bewusst ist.


Eine Abhängigkeit hingegen kann sich entwickeln, ohne dass ein drogensüchtiges Verhalten oder langfristige negative Auswirkungen vorhanden sind. Sie kann sowohl physisch als auch psychisch sein. Wenn es um den Konsum von medizinischem Cannabis geht, ist Abhängigkeit der akzeptablere Ausdruck.


Der Forschung zufolge führt die körperliche Abhängigkeit zu Entzugserscheinungen nach dem Absetzen des Drogenkonsums. Das liegt daran, dass sich der Körper an das Medikament gewöhnt und darauf reagiert, um seine Aktivitäten zu kompensieren. Die psychologische Abhängigkeit hingegen ist durch stark motivierende kognitive Prozesse gekennzeichnet, die einen dazu veranlassen, das Medikament kontinuierlich einzunehmen, um die vorhergesagten negativen Auswirkungen des Absetzens, wie das Wiederauftreten von Symptomen, zu verhindern.


Das Risiko der Abhängigkeit von medizinischem Cannabis

Wenn Sie darüber nachdenken, medizinisches Cannabis als Therapie zu verwenden, ist eine Ihrer größten Sorgen wahrscheinlich die Gefahr der Abhängigkeit. Nun, die Abhängigkeit von medizinischem Cannabis unter den Nutzern ist abhängig von der Häufigkeit des Konsums.


Im Jahr 2018 stellte der Bericht des International Narcotics Control Board der Vereinten Nationen fest, dass eine Abhängigkeit bei täglichem medizinischem Cannabiskonsum wahrscheinlich ist. Daher sind Menschen, die täglich THC-Präparate (gegen chronische Schmerzen) verwenden, möglicherweise anfälliger für eine Abhängigkeit als diejenigen, die es wöchentlich verwenden.


Die Forscher beobachteten, dass Personen, die am meisten gefährdet sind, die Suchtanzeichen einer Cannabiskonsumstörung (CUD) zu entwickeln, nach Linderung von Angst und Verzweiflung suchen. Dies unterstreicht nur die Notwendigkeit strengerer Sicherheitsvorkehrungen für die Verschreibung, den Konsum und die professionelle Nachsorge von Personen, die Cannabis rechtmäßig für medizinische Zwecke erhalten.


Eine Harvard-Studie hat ergeben, dass medizinische Cannabiskarten die Attraktivität des Cannabiskonsums für verschiedene gesundheitliche Probleme in den Vereinigten Staaten erhöht haben. Diese Karten erfordern die schriftliche Genehmigung eines zugelassenen Arztes, der nach dem derzeitigen System in der Regel nicht der primäre Gesundheitsdienstleister des Patienten ist.


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